Kategorie: Gravel Bikes

Das Prinzip und das Einsatzgebiet von Gravelbikes ist simpel: Ein Gravel Bike ist grundsätzlich ein Rennrad, welches die Eigenschaften von Cyclocross Bikes und Endurance Rennrädern für die Langstrecke auf befestigten und unbefestigten Untergründen kombiniert.

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    Mann auf einer Fahrradtour in den Bergen mit einem Gravel Bike

    Vorteile eines Gravelbikes im Überblick:

    • robust und langlebig
    • gelände/offroad geeignet
    • ausreichender komfort
    • universell einsetzbar
    • gut für Tourenplanungen geeignet, da jeder Untergrund gut befahren werden kann

    Was ist ein Gravelbike?

    Von bekannten Herstellern konzipiert als geländetaugliches "Querfeldeinrad", das sich auf Schotterwegen zu Hause fühlt (engl. gravel = Schotter). Ein Gravelbike belegt die Vorteile eines geringen Gewichts, einer Geometrie, die auf einen optimierten Geradeauslauf ausgelegt ist, sowie vieler Anbaumöglichkeiten. Dazu gehören beispielsweise Schutzbleche oder Gepäckträger. Zur weiteren Ausstattung gehören in der Regel eine breitere Bereifung, die für ausreichend Grip sorgt, sowie sichernde Scheibenbremsen, welche eine optimale Kontrolle über die Geschwindigkeit zu jedem Zeitpunkt ermöglichen. Grundsätzlich kann man sagen, dass diese Bikes für den Allround-Einsatz gefertigt wurden.
    Die Idee dahinter: Mit dem Rennrad-Gefühl trotzdem über Feldwege, Wäldwege und Wiesen bewältigen zu können.

    Die Ausstattung im Überblick:

    • Breitere Bereifung (ca. 40mm)
    • Fahrradreifen mit Profil/Stollen

    • Tubeless-Reifen (= schlauchlos)
    • Scheibenbremsen (auch bekannt als "Disc-Brakes")

    • 11-fach Antrieb für das optimale Fahren
    • eine Starrgabel
    Gravelbike von der Marke Centurion, Radfahrer auf einem Gravelbike fahrend in den Bergen
    Gravelbike von der Marke Centurion


    ▶                       Gravel Bikes sind keine Rennräder, sehen optisch aber so aus.
    Es sind keine Cyclocross Räder, besitzen aber dieselbe Bereifung.
           Es sind auch keine Mountainbikes, sind aber wie welche ausgestattet.                  ◀


    Diese 11 Merkmale sind typisch für ein Gravelbike

    1. Einsatzgebiet:
      Grundsätzlich sind Gravel Bikes für die Langstrecke auf unbefestigten Untergründen konzipiert. Pendler-Fahrten zwischen dem Zuhause und dem Arbeitsplatz sind ebenfalls ein typischer Einsatzgrund.
    2. Rennrad-Abstammung:
      Ein Gravelbike ist in der Regel mit einem Rennradlenker sowie Schaltsystemen ausgestattet, die aus dem Rennrad-Genre bekannt sind.
    3. Bremsen:
      Hydraulische Scheibenbremsen sorgen bei Gravelbikes für kontrollierte Bremsvorgänge.
    4. Stabilität:
      Eine robuste Bauweise mit weniger Augenmerk auf Gewichtsreduzierung als bei Rennrädern ist typisch für ein Gravelbike.
    5. Rahmenmaterial:
      Das gängige Material bei einem Gravelbike-Rahmen ist Carbon oder Aluminium.
    6. Laufradmaß:
      28-Zoll-Räder werden bei Gravelbikes als Laufräder verbaut.
    7. Alltagskompatibilität:
      Im Alltag werden Gravelbikes meistens als Pendler-Fahrrad eingesetzt.
    8. Sitzposition:
      Die Sitzposition ist tendenziell sportlich, aber eher aufrecht als auf einem Rennrad.
    9. Tretlager-Position:
      Tief sitzende Tretlager ermöglichen auf unebeneren Untergründen eine stabilere Fahrweise.
    10. Radstand:
      Bei Gravelbikes bietet ein längerer Radstand als bei Cyclocrossern einen optimierten Geradeauslauf.
    11. Aufnahmen am Rahmen:
      Aufnahmen am Rahmen eröffnen die Möglichkeit praktische Anbauteile wie Schutzbleche oder Gepäckträger nachzurüsten.

    Gravelbike von der Marke Centurion, Radfahrer mit Gravelbike an einem See

    Gravelbike von der Marke Centurion

    Gravel Bike vs. Cyclo Cross

    Beide Fahrrad-Typen sind sich sehr ähnlich. Untypisch im Vergleich zu den herkömmlichen Rennrädern, ist das sehr grobe Reifenprofil. Denn Rennräder kennt man mit sehr schmalen und relativ glatten Reifen. Allerdings weisen die Gravelbikes, als auch die Cyclocross-Fahrräder einen typischen Rennradlenker auf, sowie auch die typischen Scheibenbremsen.

    Die grav(el)ierenden Unterschiede liegen in der Rahmengeometrie und der Bereifung.
    Und zwar ist bei einem Gravel Bike die Sitzposition etwas aufrechter, wodurch ein höherer Komfort gewährleistet wird. Zu dem ist der Radstand länger als bei den Cyclocross Rädern. Die Bereifung bei Gravel Bikes fällt außerdem breiter aus. Bei den Rädern handelt es sich um 28 Zoll Fahrradreifen die anmontiert werden. Damit bekommen Sie den Höchstmaß an Flexibilität und können somit auch Waldwege befahren.

    Fahrradtour mit Gravelbikes von Cannondale

    Wer fährt Gravel Bikes?

    Gravel Bikes eignen sich für die Fahrer, die:

    • zu den Pendlern gehören
    • längere Strecken/Touren zurücklegen wollen (Ausdauerfahren)
    • ein sportliches Fahrrad mit Komfort suchen
    • ein flexibles Fahrrad suchen (für verschiedene Einsatzwerke)
    • grundsätzlich nicht nur auf Asphalt fahren

    Das Einsatzwerk:

    • Leichtere Trails
    • Feld-und Waldwege
    • Kopfsteinpflaster
    • Asphalt