Kategorie: E-Bikes

Der Antrieb eines E-Bikes multipliziert die körpereigene Beinkraft immer um den Faktor, der als Unterstützungsgrad gewählt wurde. Dabei beschleunigt ein E-Bike schneller und höhere Geschwindigkeiten können und werden öfter gefahren, als bei einem normalen Rad.

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    Nachfolgend finden Sie daher nützliche Ratschläge und Tipps zu gängigen E-Bike-Themen wie z. B. Akkuleistung, -pflege und -lagerung, die wesentlichen Vor- und Nachteile des Mittelmotor-Prinzips oder die korrekte Wartung Ihres E-Bikes.

    E-Biker beim Luftsprung mit einem E-Bike Mountainbike in den Bergen


    Haibike E-Mountainbike

    Was ist ein E-Bike?

    E-Bikes sind mit einem Mofa vergleichbar und können mittels eines am Lenker befestigten Drehgriffs oder Schaltknopf "gestartet" werden. Pedalieren ist nicht notwendig, um Fahrt aufzunehmen. Wer ein E-Bike kaufen und fahren möchte, benötigt ebenfalls ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis sowie einen Mofa-Führerschein. Das Tragen eines Helms ist erforderlich.


    Mann auf dem Berg mit einem E-Mountainbike

    Merkmale von E-Bikes / Pedelecs

    1. Wartung: Die Wartung verläuft wie bei einem klassischen Rad. Zusätzlich findet ein Batterie- und Antriebscheck statt.
    2. Reichweite: Die angegebene Reichweite (mit Motorunterstützung) der Hersteller sind lediglich theoretische Werte. Sie werden beeinflusst von: Alter und Ladezustand der Batterie, gewählter Unterstützungsstufe, Temperatur, Morphologie, Windverhältnissen, Gewichtsbelastung, Reifenprofil und -druck, Geschwindigkeit und Trittfrequenz.
    3. Motorleistung: Bei einem E-Bike steuert der Fahrer über einen Drehgriff die Motorleistung. Das Fahren ist dann auch ohne zu treten möglich.
    4. Antriebsmodus: Bei einem Pedelec wird der Fahrer unterstützt, während er in die Pedale tritt und kann dabei zwischen verschiedenen
      Stärken der Unterstützung wählen.
    5. StVZO-Zulassung: ein elektrisches Fahrrad entspricht in der Regel der Straßenverkehrsordnung und den Zulassungsbestimmungen für elektrische Fahrräder
      und Pedelecs.
    6. Zulassungspflicht: Es besteht keine Versicherungs-, Zulassungs- oder Helmpflicht mit Ausnahme von E-Bikes über 25 km/h.

    Mann und Frau fahren auf einem Treking E-Bike der Marke Univega

    Elektrorad, E-Bike, Pedelec und S-Pedelec – Welche Unterschiede gibt es?

    Der Begriff elektronisches Fahrrad ist ein Oberbegriff und umfasst unterschiedliche Kategorien an Elektrorädern, die auch Elektrofahrräder genannt werden. Als Elektrofahrrad gelten Fahrräder, die mit einer Motorenunterstützung ausgestattet sind.

    Was ist ein Pedelec?

    Das Pedelec (Englisch: Pedal Electric Cycle) ist ein mit einem Elektromotor bis zu maximal 250 Watt ausgestattetes Fahrrad, mit dem Sie während des Tretens nur eine maximale Geschwindigkeit von 25km/h erreichen können. Die Tretunterstützung wird bei einem Pedelec nur dann aktiv, wenn Sie in die Pedale treten. Gemäß §1 Absatz 3 der StVZO ist das Pedelec dem Fahrrad rechtlich gleichgestellt. Wenn Sie sich ein Pedelec kaufen und fahren möchten, dann benötigen Sie weder einen Führerschein, noch eine Zulassung, noch ein Versicherungskennzeichen, noch müssen Sie einen Helm tragen oder ein bestimmtes Alter erreicht haben.

    Was ist ein S-Pedelec?

    S-Pedelecs sind vereinfacht gesagt schnelle Pedelecs. Diese speziellen E-Bikes funktionieren wie ein Pedelec, können aber sehr viel höhere Geschwindigkeiten erreichen. Die Motorenunterstützung schaltet sich erst dann ab, wenn eine Geschwindigkeit von 45 km/h erreicht ist. Im rechtlichen Sinne gilt das S-Pedelec nicht mehr als Fahrrad, sondern als Kleinkraftrad und unterliegt gesetzlichen Besonderheiten. Wenn Sie sich ein S-Pedelec kaufen und fahren möchten, dann benötigen Sie eine Betriebserlaubnis sowie ein Versicherungskennzeichen und müssen mindestens 16 alt und im Besitz einer AM-Fahrerlaubnis sein. Ebenfalls erforderlich: ein Schutzhelm. Sind diese Voraussetzungen erfüllt, dann können Sie losfahren. Allerdings dürfen Sie mit einem S-Pedelec nicht auf dem Radweg fahren. Dieser ist für Fahrräder vorgesehen und kann, wenn erlaubt, auch von Mofa-Fahrern genutzt werden.

    Was muss ich im Umgang mit einem Elektrofahrrad berücksichtigen?

    S-Pedelec:

    • Helmpflicht, Versicherungskennzeichen
    • nur auf öffentlichen Straßen (keine Feld- / Waldwege) oder auf für Kleinkrafträder/ Mofas ausgewiesenen (Rad)Wegen
    • Rückspiegel erforderlich

    Pedelec:

    • Keine Akku-Tiefenentladung, verlängert Bremsweg durch höhere Masse
    • Radfahrer die nicht täglich auf einem Fahrrad sitzen fahren in der Regel in einem höheren Geschwindigkeitsbereich mit all seinen Herausforderungen
    • Transport auf Gepäckträgern: Spritzschutz für Motor und Lagerung des Akkus im Kofferraum empfehlenswert
    • Ggf. Ladezustand vor Fahrtantritt prüfen

    Mann und Frau mit einem Trekking E-Bike

     Trekking E-Bike

    Wartung bei einem E-Bike/ Pedelec

    Sie warten das Elektrofahrrad / Pedelec genauso wie ein klassisches Fahrrad - Bremsencheck, Reifenprofil, Schrauben nachziehen, Kette ölen und vieles mehr. Der zusätzliche Wartungsaufwand für ein Elektrofahrrad / Pedelec ist sehr gering. Die Schmierung des Antriebs sollte in längeren Intervallen erneuert werden. Die Wartung / Erstinspektion des Pedelecs sollte 3 Monate, bzw. 200 km nach Neukauf des Rades erfolgen, da einzelne Teile nach Inbetriebnahme eventuell noch nachjustiert werden müssen. Unsere Mitarbeiter in unseren Filialen sowie unser Technik-Service beraten Sie gerne und genau zu der Wartung von einem E-Bike.

     

    Mann auf einem E-Bike

     
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    Die Vor- und Nachteile des Mittelmotors

    Der Antrieb von einem elektrischem Fahrrad lässt sich an drei Stellen unterbringen: Im Vorderrad, im Hinterrad oder am Tretlager. Alle drei Varianten haben Vor- und Nachteile, jedes der Konzepte kann gut oder schlecht umgesetzt sein. Die meisten E-Bikes haben drei oder vier Unterstützungsstufen. Typischerweise unterstützen sie in der kleinsten Stufe mit zusätzlichen 50%, auf der größten mit 200 bis 300% der eigenen Fahrleistung.

    Vorteile des Mittelmotors:

    • Tiefe, zentrale Position des Motors wirkt sich sehr positiv auf Fahreigenschaften aus
    • Fast alle Brems- und Schaltkomponenten einsetzbar
    • Keinerlei Traktionsprobleme
    • Wartungsfreudig, da der Ausbau von Vorder- und Hinterrad unproblematisch ist
    • Wenige und kurze Kabelverbindungen sichern hohe Ausfallsicherheit der Technik
    • Weiterfahrt auch bei defektem/leeren Akku problemlos möglich

    Nachteile des Mittelmotors:

    • Keine Nachrüstung der marktführenden Hersteller möglich
    • Rücktrittbremse nicht bei allen Systemen realisierbar
    • Motor nicht ganz lautlos
    • Erhöhter Antriebsverschleiß

    E-Bikes mit Bosch Antrieb
    Bosch Markenshop


    Akkuleistung bei einem E-Bike / Pedelec

    Reichweite und Motorenunterstützung von Ihrem Elektrofahrrad hängen direkt voneinander ab. Je nach Akkustärke und eingestellter Unterstützungsstufe ist die Reichweite beträgt einem elektrischen Fahrrad/ Pedelec 35 Kilometer - 100 Kilometer mit einer Akkuladung. Der Akku von Ihrem Elektrofahrrad hält ca. 600 Ladezyklen, je nach Reichweite des Akkus sind das 21.000 - 50.000 km, bis Sie einen neuen Akku kaufen sollten (bzw. der Akku ist weiter funktionstüchtig, jedoch nimmt die Reichweite ab). Sie können den Akku des Elektrofahrrads direkt am Rad (gegen Diebstahl gesichert) laden oder bequem mit in die Wohnung nehmen. Eine kinderleichte Ladung dauert je nach Hersteller und Entladung 2,5 - 8 Stunden. Sie brauchen bei dem Landen weder darauf zu achten, ob der Akku schon vollständig entladen ist, noch brauchen Sie Angst zu haben, dass der Akku zu lange geladen wird. Der intelligente Akku schützt sich selber gegen Fehlnutzung, damit das Elektrofahrrad lange nutzbar ist.


    Mann und Frau fahren mit einem E-Bike Mountainbike 27,5 Zoll Hardtail durch einen Wald

    E-Bike MTB 27,5 Zoll Hardtail


    E-Bikes und Neuheiten

    E-Bike ist nicht gleich E-Bike. Und schon gar kein Alte-Leute-Fortbewegungsmittel. In den letzten Jahren hat die Bike-Industrie zahlreiche Innovationen vorgestellt. Mittlerweile gibt es E-Bike Rennräder wie beispielsweise das Haibike X-Duro Race. Dieses E-Bike ist ein Rennrad. Oder dieses Rennrad ist ein E-Bike. In jedem Fall war dieses Haibike bei seiner Vorstellung auf der Eurobike 2013 eine echte Weltneuheit. Die Kombination aus eigener Beinkraft und einem 350 Watt Bosch Performance Motor unterstützt den Biker bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Wer lieber abseits des Asphalts unterwegs ist, hat mittlerweile die Möglichkeit sich zwischen unterschiedlichen E-Bike MTB Modellen zu unterscheiden. Haibike verbindet mit seiner Haibike Xduro Serie die Annehmlichkeiten eines E-Bikes mit der rauen Kraft eines Mountainbikes. Wer mit Stil und elektronischer Unterstützung radeln möchte, könnte sich für ein italienisches Retro E-Bike von Velorapida entscheiden. Und für alle die das Rad nicht nur als Fortbewegungs-, sondern auch als Transportmittel sehen und dennoch einen elektronischen Antrieb möchten, eignen sich Lasten E-Bikes. Mit elektronischer Unterstützung und viel Platz für Gepäck sind diese neuen E-Bikes perfekt für Alltag und Freizeit, außerdem für den Transport von Einkäufen. Eine Auswahl an aktuellen Neuheiten, beispielsweise von Haibike, bekommen Sie auch in unserem Online Shop.